IDW PH 9.950.3 Prüfung der „Vollständigkeits­erklärung“ für in den Verkehr gebrachte Verkaufsverpackungen

Von autor am 09. Juli 2010 um 10:45

Die Verpackungsverordnung bezweckt, die Auswirkungen von Abfällen aus Verpackungen auf die Umwelt zu vermeisden oder zu verringern. Zur Erreichung dieses Zieles soll das Marktverhalten der durch die Verordnung Verpflichteten so regeln, dass die abfallwirtschaftlichen Ziele erreicht und gleichzeitig die Marktteilnehmer vor unlauterem Wettbewerb geschützt werden. (§ 1 Abs. 1 VerpackV).

§ 10 VerpackV bestimmt weiter, dass wer Verkaufsverpackungen nach § 6 VerpckV in den Verkehr bringt, unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet ist, jährlich bis zum 1. Mai eine Erklärung über sämtliche von ihm mit Ware befüllten Verkaufsverpackungen, die er im vorangegangenen Kalenderjahr erstmals in den Verkehr gebracht hat, abzugeben und nach § 10 Abs. 5 VerpackV bei der örtlich zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) in elektronischer Form zu hinterlegen.

Der Gesetzgeber hat für diese Erklärung den Begriff „Vollständigkeitserklärung“ vorgesehen. Die „Vollständigkeitserklärung“ für Verkaufsverpackungen ist von einem Wirtschaftsprüfer, einem vereidigten Buchprüfer, einem Steuerberater oder einem unabhängigen Sachverständigen nach Anhang I Nr. 2 Abs. 4 VerpackV zu prüfen.

Sind Sie von dieser Regelung betroffen oder wollen Sie einfach mehr darüber erfahren, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

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