IDW RS HFA 4 Zweifelsfragen zum Ansatz und zur Bewertung von Drohverlustrückstellungen

Von autor am 09. Juli 2010 um 13:54

Ausgangspunkt jeder Drohverlustrückstellung sind schwebende Geschäfte i.S.d. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB. Aus Sicht des Bilanzierenden können sich derartige Geschäfte als Beschaffungsgeschäfte darstellen, wenn er Empfänger der Sach- oder Dienstleistung ist, oder als Absatzgeschäfte, wenn er zur Sach- oder Dienstleistung verpflichtet ist.

Der Schwebezustand eines schwebenden Geschäfts i.S.d. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB beginnt grundsätzlich mit dem rechtswirksamen Abschluss der einschlägigen Verträge. Der Schwebezustand dauert an, solange die Sach- oder Dienstleistung noch nicht erfüllt sind. Aus einem schwebenden Geschäft ergibt sich ein Verlust, wenn der Wert der Leistungsverpflichtung des Bilanzierenden den Wert seines Gegenleistungsanspruchs übersteigt (Verpflichtungsüberschuss). Begriffliche Voraussetzung für eine Rückstellung ist ferner, dass der Eintritt eines Verlustes droht. Es muss mit einem Verpflichtungsüberschuss zu rechnen sein. Der Eintritt und die Höhe eines drohenden Verlustes richten sich nach dem Umfang und der Bewertung der in die Ermittlung des Verpflichtungsüberschusses einzubeziehenden Komponenten.

Sie möchten dieses Thema weiter vertiefen? Sprechen Sie uns doch einfach an.

Keine Kommentare »»

Derzeit gibt es noch keine Kommentare

RSS-Feed für Kommentare dieses BeitragsDie Trackback-Adresse

Einen Kommentar abgeben

Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> .