Begrenzung der StromNEV-Umlage und der Offshore-Haftungsumlage (IDW PH 9.970.35)

Von admin am 29. November 2017 um 10:15

Die Unternehmen, die eine Begrenzung der Haftungsumlage in Anspruch nehmen möchten, müssen nach § 30 Abs. 1 Nr. 5 KWKG 2016 durch eine Prüfung nachweisen, dass sie ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes sind und dass ihr Verhältnis der Stromkosten zu den Umsatzerlösen 4 % übersteigt. IDW PH 9.970.35 soll den Berufsstand bei dieser Prüfung unterstützten und enthält einen Formulierungsvorschlag für den Prüfungsvermerk.
Hintergrund:
Bis Ende 2016 konnten Unternehmen des produzierenden Gewerbes eine Reduzierung der folgenden Umlagen beantragen, wenn ihre Stromkosten für selbst verbrauchten Strom 4 % der Umsatzerlöse i.S.d. § 277 Abs. 1 HGB überstiegen:

KWKG-Umlage (§ 26 Abs. 2 KWKG 2016)
Umlagen nach § 19 Abs. 2 StromNEV (StromNEV-Umlage) sowie
Umlage nach § 17f EnWG (sog. Offshore-Haftungsumlage).

Maßgeblich für die Verhältnisbildung waren dabei die Stromkosten und Umsatzerlöse im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr bzw. Kalenderjahr, welches dem Begünstigungsjahr voranging. Der Nachweis war jeweils bis zum 31. März des auf die Begünstigung folgenden Jahres durch einen Prüfungsvermerk eines Wirtschaftsprüfers zu erbringen.

Quelle: 21. November 2017 IDW

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